Die Tricks vieler Kinderwunschzentren .

Viele der von Frauenärzten betriebenen sog. Kinderwunschzentren in Deutschland versuchen ihre Therapiemöglichkeit, die künstliche Befruchtung, wenn irgend möglich, an den Mann zu bringen.

Das heißt, sie raten den Paaren mit einem unerfüllten Kinderwunsch auch dann zu einer künstlichen Befruchtung, wenn es eigentlich eine andere Möglichkeit zur Hilfe gäbe.

Denn wenn die Ursache einer Kinderlosigkeit beim Mann liegt, gibt es vielfach andere Therapiemöglichkeiten, die schonender sind und die Störung beim Mann ursächlich behandeln. Dadurch wird die Frau von der Belastung durch die künstliche Befruchtung verschont.

Dies trifft vor allem bei einem Zustand nach Sterilisation des Mannes wegen zunächst vermeintlich abgeschlossenem Kinderwunsch und später dann doch erneutem Kinderwunsch zu. Hier klären viele (jedoch nicht alle) sog. Kinderwunschzentren die betroffenen Paare erst gar nicht darüber auf, daß an spezialisierten Zentren (ACM) die Rückgängigmachung der Sterilisation (Refertilisierung) mit sehr guten Erfolgsraten möglich ist oder sie raten wegen angeblich schlechter Ergebnisse davon ab und zur künstlichen Befruchtung. In Wirklichkeit ist die Refertilisierung mindestens so erfolgreich wie die künstliche Befuchtung und dazu noch wesentlich preisgünstiger.